Hundesteuer und Politik
Politikerbriefe
Christine Stahl - Bündnis90/Die Grünen

sehr geehrter herr gerwin,
gerne leite ich ihre anfrage weiter, kann ihnen jedoch für meine person mitteilen, daß ich an einer hundesteuer festhalten möchte. trotz versuchen, verunreinigungen durch hunde in park- und grünanlagen, auf spielplätzen, im öffentlichen raum einzudämmen, kostet die straßenreinigung und die die pflege von in städten ohnehin raren grünflächen unsummen. von der geruchsbelästigung im sommer, die einzelne kleinere grünflächen betreffen und die eine nutzung dieser wenigen flächen für kinder oft nicht mehr zuläßt, ganz zu schweigen.
wir mußten in den kommunen die erfahrung machen, daß sich mindestens die hälfte der hundehalter eben nicht an entsprechende vorgaben der kommunen zur reinhaltung der stadt hält.
sinnvoll ist jedoch eine staffelung der hundesteuer, damit vor allem für menschen mit geringem einkommen die haltung eines tieres nicht unmöglich wird.
da ich selbst seit meiner kindheit haustiere hielt (jetzt leider aufgrund der wenigen freizeit, die mir verbleibt, nicht mehr), kann ich das anliegen zwar verstehen, aber ich teile ihre position nicht. mit machtpolitik und mißbrauch hat das nichts zu tun. auch sehe ich tierliebe und hundesteuer nicht als gegensatz.
mit freundlichen grüßen,
christine stahl
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